Kunsthändler der Avantgarde

Werkstatt, Chile
Figur, 19. Jh.

Provenienz

1911
Walter Knoche, Berlin
Walter Knoche, Berlin (in situ gesammelt)
1911
Alfred Flechtheim, Berlin
Walter Knoche, Berlin (in situ gesammelt) an Alfred Flechtheim, Berlin
1927
Eduard von der Heydt, Zandvoort/Berlin/Ascona
Alfred Flechtheim an Eduard von der Heydt, Berlin/Zandvoort/Ascona
1946
Stadt Zürich
Leih- und Erbvertrag mit der Stadt Zürich über die Sammlung Eduard von der Heydt
1952
Museum Rietberg Zürich, Zürich
Leihgabe im neu gegründeten Museum Rietberg Zürich
1955
Stadt Zürich
Schenkung von Eduard von der Heydt an die Stadt Zürich

Künstler

Werkstatt, Chile
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Beschreibung

Während die sehr viel bekannteren, riesigen Steinfiguren der Osterinseln die Ahnen darstellen, verkörpern die kleineren Holzfiguren den Geist der Inseln. Sie dienten rituellen Zwecken. Diese Figur ist durch den geflochtenen Hut äusserst selten.

Alle Holzfiguren der Osterinsel kamen durch deutsche Expeditionen Anfang des 20. Jh. nach Europa. Von der Heydt erwarb ein knappes Dutzend diese Holzfiguren, die in Teilen von Walter Knoche erforscht und mitgebracht wurden und bei Alfred Flechtheim ausgestellt wurden.

 

Literatur

Walter Knoche: Die Plastiken der Osterinsel, Der Querschnitt, 1927, S. 874 (mit Abbildung).

Denise Wenger und Charles-Edouard Duflon: L’îles de pâque est ailleurs, Neuchâtel 2011, S. 64-67.

Esther Tisa Francini: Die Rezeption der Kunst aus der Südsee in der Zwischenkriegszeit: Eduard von der Heydt und Alfred Flechtheim, in: Eva Blimlinger und Monika Mayer (Hg.): Kunst sammlen, Kunst handeln, Wien [u.a.] 2012, S. 183-195.